Das war 2025 bei der Al-Farabi Musikakademie

2025 war für die Al-Farabi Musikakademie ein Jahr des Aufbruchs. Während die musikalische Bildungsarbeit an Schulen, in Stadtteilen und Gemeinschaftsunterkünften kontinuierlich weiterlief, wurde das Programm strategisch erweitert: neue Formate, neue Kooperationen und neue Zielgruppen prägten die Entwicklung.

13 neue Workshops – flexibel, mobil, bedarfsorientiert

Um noch passgenauer auf unterschiedliche Sozialräume reagieren zu können, wurden 13 neue Workshop-Formate entwickelt. Sie sind flexibel einsetzbar und konnten in mehreren Berliner Bezirken realisiert werden. Gleichzeitig wuchs das Netzwerk an Kooperationspartnern – eine wichtige Grundlage, um musikalische Bildung dort anzubieten, wo sie besonders gebraucht wird.

Von der Kiezbühne ins Konzerthaus

Öffentliche Auftritte blieben auch 2025 ein Herzstück der Arbeit. Insgesamt 15 Konzerte und Veranstaltungen machten die künstlerische Entwicklung der Teilnehmenden sichtbar. Ein besonderer Höhepunkt war der Auftritt im Konzerthaus Berlin in Kooperation mit Liedstadt und dem Ensemble Resonanz. Auch die musikalische Mitgestaltung des Deutschen Kitapreises setzte ein starkes Zeichen für die Verbindung von kultureller Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe.

Jugendliche im Fokus: Kreativität braucht Raum

Neben der Arbeit mit Kindern rückten 2025 verstärkt Jugendliche in den Mittelpunkt. Mit dem Songwriting Camp in Spandau wurde ein neuer Raum für kreativen Ausdruck geschaffen. Hier konnten junge Menschen eigene Songs entwickeln, sich austauschen und ihre musikalischen Fähigkeiten vertiefen – ein wichtiger Schritt hin zu stärker partizipativen und altersgerechten Formaten.

Chancengerechtigkeit als Leitmotiv

Die sozialraumorientierte Arbeit blieb dabei zentral. Durch Angebote in Schulen und Gemeinschaftsunterkünften für Menschen mit Fluchtgeschichte wurden Kinder und Jugendliche direkt in ihrem Alltag erreicht. Niedrigschwellige Zugänge zu musikalischer Bildung, Gemeinschaft und kultureller Teilhabe standen im Mittelpunkt – unabhängig von Herkunft oder finanziellen Möglichkeiten.

Welche Projekte, Zahlen und Entwicklungen das Jahr darüber hinaus geprägt haben, lesen Sie im vollständigen Jahresbericht 2025